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Senin, 05 Maret 2012

Bundesliga 1976 1977 Bayern München Shalke 04

Olympiastadion,
München
1st of August 1976
Attendance 50,000
Referee: Günter Linn

  Nichts spricht dafür, daß die Schalker an diesem 9. Oktober 1976 die Münchner Tormaschine stoppen könnten. 22 Tore in vier Spielen (9:0 gegen Tennis Borussia Berlin, 6:5 beim VfL Bochum, 4:1 gegen den l.FC Köln und 3:3 bei Borussia Dortmund) lassen Schlimmes für die Westdeutschen fürchten, die auswärts noch immer die »zahmen Kaninchen« sind, wie sie die alte Lästerzunge Max Merkel einmal nannte. Als Gäste haben sie in der Saison 1976/77 noch immer beide Punkte abgegeben. Zudem stehen die Vorzeichen diesmal recht ungünstig. Branko Oblak, beim 0:2 eine Woche zuvor tatkräftigster Schalker im Mittelfeld, wird zum WM-Qualifikationsspiel der Jugoslawen gegen Spanien abgerufen. Die Münchner indes haben noch einen Nationalspieler mehr; Karl-Heinz Rummenigge feierte beim 2:0 gegen Wales ein vielbeklatschtes Länderspieldebüt. Die Lobeshymnen, die Englands Presse Franz Beckenbauer zu seinem Auftritt in Cardiff sang, sind ebenfalls kaum geeignet, Schalkes Aussichten auf ein positives Abschneiden im Olympiastadion zu mehren. Für den »Daily Telegraph« ist er »der Prinz des europäischen Fußballs«. Doch Trainer Friedel Rausch, als Spieler ein Draufgänger, redet seinen Profis  Minderwertigkeitskomplexe hartnäckig aus. »Bernd«, so bearbeitet er zum Beispiel den jungen Thiele, »der Rummenigge sieht gegen dich kein Land.« Rausch rennt bei dem Verteidiger ebenso offene Türen ein wie bei Hannes Bongartz, der endlich beweisen will, was er ohne Oblak wert sein kann. Zwischen Bongartz, von den Fans und der Boulevardpresse wegen seines feinglied-rigen Körpers »Spargeltarzan« gerufen, und dem Jugoslawen besteht auf dem Spielfeld nicht das beste Einvernehmen. Die beiden streiten sich verbissen um die Königsrolle im Mittelfeld, die Rausch lieber seinem Landsmann zugestehen möchte.

 Manfred Dubski ist vor der Aufgabe, Oblak vertreten zu müssen, nicht weiter bange. Der Dauerreservist weiß, daß er es an Ausdauer durchaus mit dem lauffreudigen Jupp Kapellmann aufnehmen kann, dem er das Stürmen verleidensoll. Die Bayern ihrerseits scheinen nichts Schlimmes zu fürchten. Sepp Maier unterhält sich beim
 Aufwärmen mit Kameramännern vom ZDF, die ein Porträt des Nationaltorhüters drehen wollen, und Uli Hoeneß bindet sich auf der Trainerbank gemütlich die Schuhe zu, als Schiedsrichter Linn aus Alten-diez die Mannschaften zur Mitte bittet. Schalke beginnt konzentriert und erschreckt die Zuschauer in der zweiten Minute mit einem Pfostenschuß von Dubski. Bei den Bayern löst das noch keine Unruhe aus, wertet man den Schuß wohl eher als die freche Tat eines jungen Schnösels, dem man bald sein Ungestüm austreiben werde. Aber die Schalker denken nicht daran, den Griff zu lockern, den sie um die reichlich blasiert wirkende Bayern-Abwehr gelegt haben. Die erste Konfusion macht sich bemerkbar: In der zehnten Minute blitzt Sepp Maier den Bayern-Verteidiger Udo Horsmann zornig an. Dieser verletzt ihn unfreiwillig am Unterarm - im Krankenhaus wird beim Sepp später eine Prellung und eine Verstauchung des Fingers festgestellt.

 Eine Minute nach diesem Zwischenfall muß Sepp Maier zum erstenmal den Ball aus dem Netz fischen. Klaus Fischer nimmt einen Paß von Herbert Lütkebohmert an, schlägt erst seinem alten Widersacher »Katsche« Schwarzenbeck und dann dem Bayern-Torhüter ein Schnippchen. Als der Ball über die Torlinie kullert, reißt sich Manager Robert Schwan wütend die Pfeife aus dem Gesicht. Franz Beckenbauer »frißt« den Ärger in sich hinein; zu diesem Zeitpunkt ist so ein Gegentor noch korrigierbar. Die ersten Gegenangriffe gehen von ihm aus. Sie machen indes deutlich, daß den Schalkern an diesem Tag mit dem üblichen Hausrezept nur schlecht beizukommen ist. Rolf Rüßmann durchschaut Gerd Müllers Absichten schon im Ansatz. Und Bernd Thiele verhält sich genauso, wie es sich Trainer Rausch erhofft hat: Er holt Neu-Nationalspieler Karl-Heinz Rum-menigge recht unsanft in den rauhen Bundesliga-Alltagzurück. Und da auch Jupp Kapellmann seinen Schatten Dubski nicht los wird sowie Uli Hoeneß den raffinierten Manövern des begabten Jürgen So-bieray ziemlich ausgeliefert ist, kommt der Bayern-Sturm auf keinen grünen Zweig. Schüsse aus großer Distanz pflückt sich Enver Marie im Schalker Tor mühelos wie Früchte von herunterhängenden Zweigen. »Erst einmal heil in die Pause kommen«, drückt das Mienenspiel des Bayern-Trainers Dettmar Gramer mit zunehmender Spieldauer aus. Doch die Schalker tun dem kleinen Fußball-Professor diesen Gefallen nicht. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff köpft Erwin Krcmers eine gefühlvolle Flanke seines Flügel-stürmerkollegen von der anderen Seite, Rüdiger Abramczik, zum 2:0 für die Königsblauen ein.

 Auf den Rängen diskutieren die 48000 Zuschauer - unter ihnen Re-al-Star Paul Breitner, der mal schnell aus Madrid an die Isar ge-jettet ist - die Frage, ob die Bayern wohl noch die Wende schaffen. Das blaue Wunder, das die Münchner im zweiten Durchgang erleben sollen, ahnt kaum jemand. Es zeichnet sich freilich recht bald ab. Abramczik, für Josef Weiß ein Buch mit sieben Siegeln, flankt zur Abwechslung einmal flach, und Klaus Fischer, der Naturbursche aus Zwiesel, bedankt sich fürs Zuspiel mit einem Tor aus dem Kuriositätenkabinett: Im Knien nickt er den Ball am armen Sepp Maier vorbei zum 3:0 ins Tor. Schwarzen-beck, vorher von Fischer schwindlig gespielt, bleibt diese Demütigung erspart der »Katsche« ist zur Pause mit einer Muskelverletzung in der Kabine geblieben. Wer glaubt, daß die Schalker nun den Leerlauf oder Rückwärtsgang einlegen werden, irrt gewaltig. Sie schalten vielmehr einen Gang höher und verbreiten Angst und Hektik  in  den  hinteren   Reihen  der Münchner. Den Stürmern gelingt beinahe al les, Abramczik und Erwin Krcmers provozieren die Frage, wo wohl Helmut Schön seine Augen gehabt hat, als er das Aufgebot für Wales zusammenstellte. Leider humpelt Erwin Kremers in der 51. Minute mit dick geschwollenem Knöchel vom Platz. Seine Verletzung ist typisch für das Duell mit Horsmann, der selten den Ball, dafür um so Öfter das Bein des Schalkers erwischt. »Vielleicht bekommen sie ohne den Erwin einen Knacks oder stekken etwas zurück«, kalkulieren die Bayern. Sie hoffen vergebens. Abramczik gerät immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Der junge Mann, von Trainer Max Merkel einst verunsichert, von Rausch moralisch aufgebaut, macht sich einen Spaß daraus, die Münchner Abwehrspieler durch die Bank vorzuführen, um zum Schluß wie ein junges Reh an ihnen vorbeizuhüpfen. Den Nutzen hat Klaus Fischer, der für Schwarzen-beck-Vertrete r Alfred Arbingcr zum Alptraum wird.

 In der 64. Minute fällt ein weiteres Tor für die Schalker. Schütze ist diesmal Manfred Dubski, dem Kapellmann nicht mehr folgen kann. Drei Minuten darauf macht Fischer sein drittes Tor, und in der 74. Minute lacht »Flankengott« Abramczik das Schußglück. Ein Zuspiel von Bongartz schließt er zum 6:0 ab. Die Schalker sind aber noch immer nicht zufrieden. Acht Minuten vor Schluß hämmert Fischer den Ball zum 7:0 ins Bayern-Tor. Erst lange nach dem Abpfiff begreifen die Schalker das Ausmaß ihres Erfolges, wie betäubt vor Freude wanken sie vom Platz. Trainer Rausch drückt jeden einzeln an seine Brust. Und genüßlich schießt er Pfeile gegen Max Merkel ab, der einmal gesagt hat, daß zu viele Blonde in der Schalker Mannschaft seien. »Wenn wir auch zu viele Blonde haben, Fußball spielen können sie allemal«, triumphiert Rausch. Gerd  Müller,  nach  der Weltmeisterschaft   1974 aus der National mannschaft abgetreten, setzt sich für Klaus Fischer ein. »Es wird Zeit, daß der DFB die Vergangenheit begräbt«, spielt er auf den Bannstrahl an, der Fischer als Beteiligten am Bundesligaskandal traf. Müllers Appell findet offene Ohren. Im Frühjahr 1977 darf Fischer sein Länderspieldebüt geben. Schalke aber schrammt am Ende der Saison 1976/77 haarscharf am Meisterschaftsgewinn vorbei. Bei einer Niederlage der Gladbacher in München gegen die Bayern wäre Schalke - das die Saison mit einem 4:2-Sieg über Borussia Dortmund beschließt - am VfL Borussia mit der besseren Torquote vorbeigezogen. Die Gladbacher aber holen im Olympiastadion ein 2:2 und werden so zum drittenmal in Folge Deutscher Meister.




FC Bayern: Maier (3) - Horsmann (4), Beckenbauer (3), Schwarzenbeck (4), J. Weiß (5) - Dürnberger (4), Kapellmann (4), Rummenigge (4) - U. Hoeneß (3), Müller (3), Künkel (5). Trener: Cramer
Zmiany: Arbinger (4) (46., za Schwarzenbecka), Seneca (5) (46., za Künkela)
FC Schalke: Maric (2) - Thiele (2), Fichtel (2), Rüssmann (2), Sobieray (2) - Lütkebohmert (2), Dubski (2), Bongartz (1) - Abramczik (1), Fischer (1), E. Kremers (2). Trener: Rausch Zmiany: Gede (3) (51., za E. Kremersa), Brus (81., za Dubskiego)





Codec H264, Mkv
Resume 50mnts
Sound 128kps
Chaptered ends
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Dfb Pokal 1970 1971 Bayern München FC Köln

Final
19 June 1971
Neckarstadion, 

Stuttgart
Attendance: 71,000
Referee: Ferdinand Biwersi

   Ganz klare, dicke Striche sind gezeichnet: Bayern München ist im Finale der Superfavorit und der 1. FC Köln ein Außenseiter im Miniformat. Der Skandal lahmt die Mannschaft, denn Manfred Manglitz steckt ja mittendrin, und das neutrale schwäbische Publikum empfängt die Mannschaft vom Rhein denn auch mit einem Pfeifkonzert. „Als ob wir was dazu könnten ...", beklagt sich Wolfgang Overath, Die Münchner sind mit 15 000 Schlachtenbummlern ins Neckarstadion gezogen. Ihr „Bayern, Bay-ern" beherrscht die Szene. Die 5000 Kölner fallen kaum auf. Und die Partie beginnt, als wenn sich die Bayern keine Zeit lassen dürften. Ein Sturmlauf, wie er im Buche steht. Angriff auf Angriff. Beckenbauer im Mittelfeld, als wenn er Ankurbler vom. Dienst und nicht der Libero wäre.


Das erste Tor fällt auch früh. Aber es fällt für Köln, Die 71 000 im ausverkauften Kessel sind perplex. 1:0 für Köln! Parits hat sich an der ersten Sperre der Abwehr vorbeigespielt und zu Rupp geflankt. Der Mittelstürmer düpiert den Riesen Schwarzenbeck, der fast einen Kopf größer ist, und schießt schräg ins Tor. Sepp Maier hat keine Chance. Die Szene um das Spielfeld verändert sich. Respekt vor Köln, dem Außenseiter, und erster Beifall. Auch die Szene drinnen ist anders. Die Bayern finden nur schwer ihren Rhythmus. Der Schock sitzt tief. Und dazu kommt die Angst vor einem zweiten Tor. Denn dann könnte alles vorbei sein. Das Volk bejubelt Milutin Soskic, den Jugoslawen im Kölner Tor. Was der alles hält, abklatscht, im letzten Moment noch wegfaustet... Bis zur Pause bleibt es beim l :0 für Köln. Zweite Halbzeit. Die Bayern legen das erwartete Powerplay vor. Müller frei - doch noch abgeblockt. Beckenbauer rückt auf. Nach 52 Minuten 1:1. Ein tolles Tor. Beckenbauer, wie so oft in der Kölner Hälfte postiert und von niemandem bedrängt, spaziert durch die Abwehr. Paß zu Mro-sko. Mrosko schießt, und Soskic pariert. Aber der Ball war viel zu scharf, um dem Torwart eine Chance zu lassen, ihn auch festzuhalten. Seitlich springt er weg, vor Beckenbauers Füße. Der Nachschuß ist unhaltbar. Beckenbauer wird gefeiert. „Kaiser Franz" ist in der Tat in dieser Stunde der Größte. Warum ihn die Kölner nicht sorgfältiger beaufsichtigen? Das wird später oft gefragt. Es bleibt ein Rätsel. Je ein Abseitstor für beide Mannschaften, Proteste hier und dort. Zwei Delikte im Kölner Strafraum, die nach Elfmeter riechen. Nach 72 Minuten Platzverweis für Koppenhöfer. Der Verteidiger hatte seinen Gegenspieler LÖhr getreten, als der am Boden lag.

„Er hat mich provoziert", klagte Koppenhöfer; doch gegen die Entscheidung des Schiedsrichters, dem in dieser Stunde so mancher Patzer unterlief, half kein Veto. Zehn Münchner gegen elf Kölner, und noch 18 Minuten zu spielen. Die Gewichtsverlagerung wird optisch nicht deutlich. Die Bayern halten mit. Nach 90 Minuten immer noch 1:1, also Verlängerung um zweimal 15 Minuten. Die Zeit der Wadenkrämpfe bricht an. Die Masseure haben mehr zu tun als sonst in drei Spielen. Wiederholung im August in Berlin? Noch fünf Minuten, vier, drei, zwei... Eckball für die Bayern. Der Ball kommt zu Schneider. Der schießt. Soskic wirkt wie erstarrt: 2:1. Sieg, Jubel, Niederlage, Tränen. Der Favorit hat gewonnen. Soskic, Weber, der gegen Gerd Müller so mächtig imponierte, Rupp und Flohe waren die Stars der geschlagenen Mannschaft. Es war nicht der große Tag des Wolfgang Overath. Es war der große Tag des Franz Beckenbauer. Auch Mrosko imponierte, selbst wenn er die leidenschaftliche Anteilnahme bisweilen übertrieb. Nachdem ihm Biwersi die gelbe Karte gezeigt hatte, wurde er ruhiger, ohne an Wirkung nachzulassen. 

 Bei den Bayern und bei den Kölnern wurde geheult, wenn auch aus verschiedenen Anlässen. Udo Lattek: „Ich muß meiner Mannschaft ein Lob zollen, ohne jegliche Einschränkung." Kölns scheidender Trainer Ernst Ocwirk: „Es ist bitter, mit einer Niederlage scheiden zu müssen..." Bernd Rupp gelobte, nie mehr in einem Endspiel mitzuwirken. Beim letzten Mal dem Außenseiter Offenbach unterlegen, jetzt dem Favoriten Bayern. Biskup kämpfte mit den Tränen, „Nichts wie Urlaub! Auf nach Dänemark. Vielleicht kann ich's dort leichter vergessen", sprach er mit gedämpfter Stimme. Sepp Maier wurde gefragt, ob er nach dem Platzverweis Koppenhofers noch an den Erfolg geglaubt habe: „Natürlich; ich wußte, daß wir kon-ditionell stärker waren," Franz Beckenbauer dozierte so selbstbewußt wie ein Universitätsprofessor: „Das war eine reine Nervensache. Natürlich war ich restlos glücklich, als Edgar Schneider uns' erlöste!" Koppenhöfer, der Unglücksrabe, dem die Freude über den Sieg so schwer fiel, beschönigte nichts: „Mir sind die Nerven durchgegangen ..." Bei der Ehrung war er nicht dabei. Er blieb in der Kabine sitzen, wie ein Häufchen Unglück. Aber er wird es verwinden, und Bernd Rupp wird beim nächsten Endspiel mit dem 1. FC Köln, wenn es eines gibt, doch wieder dabeisein.




MÜNCHEN: Maier, Koppenhöfer, Sciiwarzenbeck, Beckenbauer, Breitner, Zobel, Hoeneß (86. Hansen), Roth (67. Schneider), Mrosko, Müller, Brenninger.
KÖLN: Soskic, Thielen (98. Cullmann), Biskup, Weber, Hemmersbach, Flohe, Overath, Simmet (78. Kapellmann), Parits, Rupp, LÖhr.
Tore: 0:1 Rupp (14.), 1:1 Beckenbauer (52.), 2:1 Schneider (118.); Zuschauer:

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90mnts regular time
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Rabu, 29 Februari 2012

Matches of the Century: World Cup 1974 West Germany Holland

Final
Snday 7 July 1974
 Olympiastadion , Munich
Attendance  79000 
Referee John Taylor

II ne pouvait pas en être autrement pour cette première Coupe du monde organisée en Allemagne de l'Ouest. On retrouva en finale sur la pelouse du stade olympique de Munich les équipes les plus fortes du continent européen. Pas de surprise en ce qui concerne l'équipe du pays hôte, championne d'Europe en titre, depuis la finale remportée à Bruxelles en 1972 aux dépens des Soviétiques de Roudakov et Onichenko par 3-0. Pas de surprise non plus de retrouver les Pays-Bas dont l'équipe de club phare, l'Ajax d'Amsterdam, a réussi un triplé (1971,1972 et 1973) en Coupe d'Europe des clubs champions sous la houlette de Johan Cruyff, magnifique avant-centre complet dribbleur, tireur, organisateur -et meneur d'hommes impitoyable pour l'adversaire. La bande orange aux cheveux longs compte en effet quatre titulaires de l'Ajax dans ses rangs derrière Johan Cruyff, les arrières Krol et Suurbier, l'infatigable milieu Neeskens et l'ailier Johnny Rep, soit presque la moitié de l'équipe. Sous la direction du sélectionneur Rinus Michels entraîneur de l'Ajax pour le premier titre européen en 1971, les Orange développent le fameux football total qui demande une condition physique exceptionnelle au service d'une disponibilité de tous les instants. Quand à ces qualités collectives et individuelles s'ajoutent la virtuosité d'un Cruyff ou la frappe de balle d'un Neeskens, on peut penser que les Néerlandais disposent d'une formidable armada capable de renverser tout sur leur passage, d'autant que les petits camarades qui composent le «reste» de l'équipe ne sont pas mal non plus : ils ont pour noms Van Hanegem, Rensenbrink ou les frères Willy et René Van de Kerkhof.

Seule ombre au tableau batave en cet été 1974, c'est le Bayern de Munich des Sepp Maier, Schwarzenbeck, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Uli Hoeness et Gerd Muller qui a repris le flambeau européen au niveau des clubs et qui forme l'ossature de l'équipe nationale. C'est donc bien la finale attendue, même si, lors du premier tour, l'Allemagne de l'Ouest a perdu le match de prestige qu'elle ne devait pas perdre devant son homologue de l'Est (sur un but de l'Ai* lemand de l'Est Sparwasser). Mais après cet inte'-mède germano-allemand sur fond de guerre fro les affaires mondiales des Allemands de l'Ouest ont repris leur cours : trois victoires au second tour contre la Yougoslavie, la Suède et la Pologne. Le parce des Néerlandais a été moins difficile: un seul me nul dans la poule de premier tour contre la Suède également trois victoires sans appel aux dépéri-Brésil, champion du monde en titre, de l'Argentine si de la petite sœur de la RFA, la RDA. Au total, attaque flamboyante - quatorze buts - et une défense de fer un seul but encaissé, et encore contre camp de Rudi Krol.
À leur habitude, les Orange sont sûrs d'eux connaît l'hostilité sourde que les Hollandais ont envers leur trop puissant voisins. Ils ont décidé d'attaquer le ; au plancher. Les fées du football leur sont favorables dès l'envoi. Ils obtiennent un penalty alors que tes Allemands n'ont pas encore touché le ballon. En effet, à l'entrée de la surface de réparation, l'arrière roit allemand Berti Vogts et le milieu de terrain Hoeness commettent un croc en jambe sur Cruyff. L'arbitre anglais Taylor indique le point de penalty. Neeskens s'empare de la balle, la place sur le rond de craie fusille Sepp Maier d'un tir sous la barre dans un silence de cathédrale troublé par la joie bruyante des porteurs de bannière orange. Nous sommes alors convaincus que Cruyff, le Hollandais volant au numéro 14, et ses comparses vont écraser le match. C'était compter sans la ténacité germanique de Beckenbauer et de ses équipiers. Après avoir laissé passer l'orage orange, les Allemands se refont une santé et, en vingt minutes, reviennent au score ; un penalty transformé par Breitner après un fauchage de Holzenbein par Jansen à la 26e minute. 

Le match redevient égal, insensiblement les Allemands reprennent la direction du jeu, aidés par des Néerlandais qui continuent à les prendre de haut. À la 44e minute, le renard des surfaces de réparation, l'inévitable Gerd Mùller, l'homme aux cuisses de colosse, arme son tir et trompe de près le gardien orange Jongbloed. En marquant à la dernière minute de la première mi-temps, les Allemands portent un coup à la superbe batave. De tout le tournoi, les Néerlandais n'avaient jamais été menés. Trop habitués à dominer, ils ne trouvent pas les ressources morales pour changer de jeu, un temps paralysés par une foule enthousiaste qui porte ses joueurs et ne ménage pas de ses sarcasmes et de ses nourris le grand Cruyff lui-même. Esseulé à la pointe de l'attaque, les jambes trop lourdes et l'envie émoussée, celui que même Beckenbauer jugea supérieur au roi Pelé, termine le match dans l'ombre. Rinus Michels eut beau faire entrer René Van de Kerkhof pour donner du poids à son attaque dès la 46e minute, rien n'y fit. Ce fut Becken-baueur qui brandit le trophée mondial chez lui, dans son antre bavarois.





Buts : Neeskens (2' s.p.) pour les Pays-Bas ; 
Breitner (25' s.p.) et Müller (43') pour la R.F.A.

Rfa : 
Sepp Maier, Berti Vogts, Franz Beckenbauer, Hans-Georg Schwarzenbeck, Paul Breitner, Rainer Bonhof, Uli Hoeneß, Wolfgang Overath, Jürgen Grabowski, Gerd Müller, Bernd Hölzenbein. 
Sélectionneur : Helmut Schön

Pays-Bas : 
Jan Jongbloed, Wim Suurbier, Wim Rijsbergen (Theo de Jong, 68'), Arie Haan, Ruud Krol, Wim Jansen, Johan Neeskens, Wim van Hanegem, Johnny Rep, Johan Cruyff, Rob Rensenbrink (Rene van de Kerkhof, 46'). Sélectionneur : Rinus Michels



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