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Minggu, 19 Februari 2012

Bundesliga 1977 1978 Fc Köln Hamburg Sv

Day 25
11 Febuary 1978
Müngersdorfer Stadion,
Köln

Referee: Mr Günter Linn
Attendance: 22000


"Die Früchte meiner Arbeit will Ich in Köln auch ernten." Hennes Welsweiler, mit 58 nicht mehr der Jüngste, hatte das, scheinbar beiläufig, immer wieder einmal gesagt und seinem Arbeitgeber so einen dezenten Hinweis gegeben, daß er nicht das Feld für andere bestellen möchte. Geduld, von seinem früheren Club Borussia Mönchengladbach reichlich gewährt und von Welsweiler mit Erfolgen honoriert, erwartete er auch vom Vorstand des 1. FC Köln. Zumal dieser es an Treuebekundungen nie hatte fehlen lassen, wenn die „Primadonna vom Rhein" im ersten Jahr seiner Tätigkeit noch des öfteren „ihre Migräne bekam". Von den Launen und alten Wehwehchen wollte Weisweiler die Jahr für Jahr hoch gewetteten Geiß-bock-Profis kurieren, doch mit einer Meisterprognose war er sehr vorsichtig. Die Medien und etliche seiner Kollegen waren es ebenfalls. Sie nannten Schalke, HSV, natürlich Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, Eintracht Braunschwelg und gelegentlich sogar den FC Bayern München als möglichen Champion.

Vor allem dem HSV wurden im voraus Kränze gewunden. Manager Peter Krohn hatte Worten Taten folgen lassen und neben Rudi Gutendorf, dem Paradiesvogel In der deutschen Trainergilde, Englands effektvollsten Stürmer, Kevin Keegan, und Jugoslawiens Natlonalverteidiger Ivan Buljan an die Alster geholt. Eintracht Braunschweig wollte dem Nachbarn im hohen Norden nicht nachstehen und legte sich mit dem Gelde des schnapsproduzierenden Sponsors Günter Mast den eigenwilligen Paul Breitner zu. Schalkes Präsident Dr. Karl-Heinz Hütsch nährte die Titelhoffnungen der vielen Schalke-Fans durch den Kauf des früheren Skandal-Torhüters Volkmar Groß. Und Bayern München schließlich förderte Träume von einer Renaissance durch die Verpflichtungen des Jugoslawen Branko Oblak (vorher Schalke) und des Rheinländers Wolfgang Rausch (Offenbach).
Franz Beckenbauers „Flucht in die Dollarmilllo Fortuna Düsseldorf zog den „Geißböcken" mit 5:1 das Fell kräftig über die Ohren. Doch anders als Kritiker dachten ging die Mannschaft aus diesem Startdebakel nicht als Panik-Orchester, sondern eher als geläuterte Gemeinschaft hervor. Das Düsseldorfer Ereignis, so sieht es Weisweiler im Rückblick, machte es dem Trainer leichter, den Spielern die alten Flausen auszutreiben und sie schon im zweiten Jahre seines Wirkens auf Meisterkurs zu schicken. Daß es letztlich zur Kölner „Frühgeburt" kam, verdanken Trainer und Mannschaft neben gewachsenem Solidaritätsgefühl, besserer Nervenkraft und größerer Formstabilität freilich auch ein bißchen den „Einbrüchen" der Konkurrenz. Am schnellsten kam der HSV vom Erfolgsweg ab. Für Feinfühlige eigentlich schon vor dem ersten Spieltage, und zwar als Manager Krohn („Ich verstehe nicht viel vom Fußball, aber um dieses Spiel zu begreifen, muß man nicht viel verstehen") und Rudi Gutendorf Im Sand von Sylt neckische Taktikspiele trieben und die totale Offensive proklamierten. Nach dem Nasenstüber zum Auftakt in Duisburg, wo Bernard Dletz Im 5:2-Spiel die „mighty mouse" (mächtige Maus) Keegan zum Mäuschen machte, wurden sofort gestörte Beziehungen zwischen Gutendorf und Spielern sichtbar, „Wir spielen ja eins-fünf-fünP' nörgelten Kargus, Kaltz und Nogly an den in die Tat umgesetzten Sandkastenspielen von Sylt herum. Ein paar Monate später war das Gespann Krohn Gutendorf vom Sande verweht. Ein 1:2 zu Hause gegen den späteren Absteiger Saarbrücken und das 0:2 im Lokalderby gegen den Aufstelger FC St. Paull hatten zu einer Krisensitzung geführt, bei der Krohn um Vertragslösung zum 31. Oktober und Gutendorf um Beurlaubung bis zum Jahresende bat. Krohn veranlaßte Schuldgefühl („Die Verpflichtung von Gutendorf war ein Irrtum") Gutendorf  ein Mißtrauensvotum der Spieler, die mit 15:3 gegen eine Weiterbeschäftigung des kurzsichtigen Trainers stimmten, zum freiwilligen Rückzug.

Der Mannschaft bekamen öffentlich ausgetragene Differenzen zwischen dem Manager und dem Trainer so wenig wie das anschließende Spiel um den Nachfolger für den allmächtigen Krohn. Dettmar Cramer und Günther Siebert wurden genannt, Günter Netzer (33) schließlich verpflichtet und damit der Mann geholt, der einst als „schlampiges Genie" (so Jupp Heynckes) und Macher der Europameisterelf von 1972 galt. Mit Netzer wurde nichts besser. Aus Tribünensicht mußte er mitansehen, wie der HSV ohne den gesperrten Keegan - der Liverpooler war im Silvester-Freundschaftsspiel gegen den Lübecker Amateur Preuß tätlich geworden - von einer Niederlage in die andere stolperte. Nach dem 1:6 In Köln wollte sich der neue Manager nicht länger nur um Vereinsblätt-chen und PR-Arbeit kümmern. Erfolglos um Max Merkel als neuen Trainer bemüht, erhielt er vom Vorstand die Befugnis, dem Interimstrainer Arkoc Ozean Ins Handwerk reden zu dürfen. Am Ende stand der HSV mit leeren Händen da, schaffte nicht einmal einen UEFA-Pokalplatz. Dieses Ziel verfehlte mit Schalke 04 ein weiterer Meister-Aspirant. Zunächst ließ sich die Saison gut an, dominierte Königsblau sogar, als In Köln 4:2 gewonnen wurde. Doch der UEFA-Pokal-Knockout gegen den FC Magdeburg wirkte demoralisierend. Ränkespiele In der Kulisse - Ex-Vorsitzender Günther Siebert mobilisierte seine vielen Sympathisanten für die Rückkehr auf den Präsidentenstuhl und zum Sturz des ungeliebten Essener Anwalts Dr. Hütsch -und ein Tralnerwechsel - Friedel Rausch brachte zeitweilige Unterschlagung von Vereinsgeldern 15 000 Mark Strafe durch das Bundesgericht des DFB und den Verlust des Jobs - sowie etliche Dauerpatienten (Helmut und Erwin Kremers, Sobleray und Thiele) und dadurch bedingte Notkäufe (Rltschel, Suurbler, Larsson) beschleunigten den Niedergang der Mannschaft.



Zu allem Unglück kam auch noch Klaus Fischer, der vorübergehend zum neuen „Bomber der Nation" avanciert war, von der Rolle. Aufgebracht über umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen beleidigte er Gerd Meuser aus Ingelhelm nach dem l:2-Splel in Dortmund, entschuldigte sich aber, ehe Hans Kindermann, der DFB-Staatsanwalt, aktiv werden konnte. Eintracht Frankfurt mußte dem hohen Alter und den schwachen Nerven seiner Profis Tribut zahlen, von denen Trainer Gyula Lorant permanent sagte, daß sie die Intelligentesten Spieler In der Bundesllga seien. Das behauptete Dettmar Cramer auch von den Münchner Bayern-Spielern. Doch da Siege in München so selten wurden wie In Frankfurt, entschloß sich der hemdsärmelige Präsident Wilhelm Neudek-ker „mitten Im Strom, die Pferde zu wechseln". Es kam zu einem Trainertausch, der neue Mißtöne In den deutschen Profl-Fußball bringen sollte. Neudecker sicherte sich per Handschlag die Dienste des artverwandten Lorant und ermunterte seinen Frankfurter Kollegen Achaz von Thümen, einen ehemaligen Universitätskanzler, der ein Faible für den Denker Gramer hatte, den Bayerntrainer zu kaufen. Gramer selbst, so wurde kolportiert, habe das anrüchige Geschäft vorgeschlagen. In großer Eile beging Neudecker dabei den Fehler, Gramer fristlos zu kündigen, was den kleinen Mann bewog, eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht anzustrengen: Erfolg: Neudecker mußte noch 125000 Mark herausrücken. Lorant wie Gramer bewirkten an neuer Stätte so gut wie nichts. Unter Lorant wurde die Bayern-Abwehr nicht sicherer und mit Gramer die Frankfurter Eintracht trotz eines erstaunlich starken Jürgen Gra-bowski nicht munterer. Sepp Maier, wenige Tage nach Erhalt des Bundesverdienstkreuzes von einem Düsseldorfer Amtsrichter zu 15 000 Mark Geldstrafe und Entzug der Fahrerlaubnis auf Zeit verurteilt, weil er bei Rot und mit erheblichen Promillen eine Ampel überfahren hatte, kassierte 64 Gegentore. Noch öfter mußten nur die Keeper der Absteiger Saarbrücken und St. Paul! den Ball aus dem Netz holen. Eintracht Braunschwelg schließlich wurde rundweg überschätzt, was durch die zwei 0:6-Niederlagen beim 1. FC Köln und zu Hause gegen Titelverteidiger Borussia Mönchengladbach sowie das 0:5 beim Aufstelger VfB Stuttgart nachdrücklich belegt wurde. Breit-ner war recht häufig der beste Mann und dennoch Gift für die Elf. Zur Mentalität der Braunschwelger Zunftgenossen paßte der rebellische Weltgeist so wenig wie ein Playboy In ein Ordensstift. Der Sturz ins Mittelmaß war bei den ständigen Reibereien nicht aufzuhalten.    

 In die Anonymität drohte zunächst auch Mönchengladbach zu verschwinden, well Jupp Heynckes, den ständige Kniebeschwerden nach einer Operation am Saisonschluß zum Aufhören bewogen, nicht Immer und Uli Stielike, der zu Real Madrid gewechselt war, nicht mehr zur Verfügung standen. Aber als Trainer Lattek schon resignierte (beim Sechs-Punkte-Vorsprung der Kölner am 20. Spieltage: „Der Zug ist für uns abgefahren"), robbten sich die Haudegen vom Niederrhein noch einmal an den Tabellenführer heran, der nach dem 6:2 gegen 1860 München am 29. Oktober die Spitze nicht mehr abgeben sollte. Die Kölner, sichtlich geschockt von der erfolgreichen Aufholdjagd des Rivalen, leisteten sich am 1. April zu Hause ein 0:1 gegen die unter Cramer weiter abgeschafften Frankfurter und gaben den Gladba-chern so Gelegenheit, nach Punkten gleichzuziehen. Eine Woche später bügelte die Elf um den neuen Kapitän Heinz Flohe „den Aprilscherz, über den In Köln keiner lachen konnte" (Kölner Stadtanzeiger) wieder aus und holte mit 2:0 beide Punkte auf dem Betzenberg, wo Siege für die Rheinländer höchsten Seltenheitswert besitzen. Und noch einmal mußte Hennes Weisweiler um den Titel zittern, als Neuling VfB Stuttgart frisch-frech in Müngersdorf auftrumpfte und dem Tabellenführer nur einen glücklichen 2:1-Sieg überließ. Gladbach legte zehn Tage nach dem 0:3 im Europapokal-Semifinale gegen den FC Liverpool alle Kraft in das Spiel beim HSV, gewann 6:2 und vertagte so die Entscheidung auf den letzten Spieltag. Für das Finale versprach Borussia Dortmund, Gladbach im Rheinstadion - weil das Bökelbergsta-dlon umgebaut wurde, war der VfL Borussia umgezogen - einen „heißen Tanz". Doch was sich wirklich auf dem Rasen abspielte, „roch" eher nach Begünstigung oder Nichtwahrnehmung der eigenen Chance. Sechs zu null hieß es zur Pause für Gladbach, und da Köln am Mlllerntor In St. Pauli durch ein Flöhe-Tor nur l :0 vorn lag, schien sich die Waage dem Titelverteidiger zuzuneigen. Die Gladbacher gewannen schließlich 12:0, und Köln wurde dennoch Meister, weil St. Pauli 5:0 geschlagen wurde. So ging die Wels-weller-Elf mit drei Toren Bonus als Erster durchs Ziel. Den 0:12-Verlierer Dortmund knöpften sich der eigene Vorstand und auch Hans Kindermann vor. Doch während der DFB-Ankläger auf dem Verdacht sitzenblieb, schritt der BVB-Vorstand zur Tat: Trainer Otto Rehhagel mußte gehen, die beteiligten Spieler erhielten je 2000 Mark Strafe.
Köln kassierte den Titel, der VfB Stuttgart das meiste Geld. 918055 zahlende Zuschauer, so ermittelte die Deutsche Presse-Agentur (dpa), füllten die Taschen der jungen Spieler um Hansi Müller. Das war ein Durchschnitt von 54 000 Besuchern pro Spiel, was kein anderer Club auch nur annähernd erreichte. Zudem erspielten sich die Schwaben an der Kandare des Welsweiler-Schülers Jürgen Sundermann auf Anhieb einen UEFA-Pokalplatz. Dazu trugen im wesentlichen so glanzvolle Heimsiege wie gegen Köln (3:0), Gladbach (2:0), Schalke (6:1) und Braunschweig (5:0) sowie der sensationelle Auswärtserfolg In Kaiserslautern (4:0) bei. Mit 8 037 912 Zuschauern wurde auch für die Bundesilga Insgesamt ein neuer Rekord gemeldet. Die Leistungen Indes waren eher rückläufig. Von sieben Platzverwelsen (Nationalspieler Rummenigge mußte vom Platz, well er auf die Beleidigung des Löwen-Spielers Hofedltz mit einer Watschn reagiert hatte) hätte einer beinahe einen Prozeß ausgelöst: Der Saar-brücker Lorant ließ durch einen Anwalt prüfen, ob die verbalen Fouls des vom Platz gestellten Kapellmann den „Tatbestand einer öffentlichen Verleumdung" erfüllten. Saarbrücken glaubte sich durch späten Trainerwechsel, 1860 München durch den vorübergehenden Einsatz des zu Cosmos New York abgewanderten Franz Beckenbauer vor dem Abstieg retten zu können. Doch mit Hans Tllkowskl, der für Manfred Krafft kam, nachdem er In Bremen durch das Votum der Spieler zum Rücktritt angeregt worden war, gerieten die Saarländer besonders schnell in den Sog. Und den Plan, mit „Kaiser Franz" über die Runden zu kommen, vereitelte der Fußball-Bund. Der Ligaausschuß lehnte das Ansinnen ab, das Beckenbauer selbst lebhaft unterstützte. Pressesprecher Dr. Gerhardt nannte den Versuch eine „Wettbewerbsverzerrung". So gab es recht bald keine Zweifel mehr, daß die Aufstelger 1860 München und FC St. Pauli gleich wieder absteigen würden. Im Schatten .eines Etablierten - hier Bayern, dort der HSV - vom Spieleraufgebot her kaum konkurrenzfähig, war der Weg den beiden Clubs vorgezeichnet.



FC Köln : Schumacher, Konopka, Gerber, Strack, Zimmermann, Cullmann (78. Slmmei), Flohe. Neumann, van Cool, Müller, Prestln (25. Okudera).
Hamburger SV : Kargus, Buljan, Kaltz, Nogly, Rlpp, Memertng, Zaczyk (67. Berti), Magath, Keller, Relmann (67. Steffenhagen), Volkert.
Goals: 1:0 van Cool (8.), 2:0 Neumann (49.), 3:0 Flohe (55.), 4:0 Strack (58.), 4:1 Volkert (59.), 5:1 van Gool (66.), 6:1 Konopka (89.).

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Selasa, 07 Februari 2012

Bundesliga 1978 1979 Borussia Mönchengladbach Hamburg SV

Round 18
9 February 1979
Bökelbergstadion,
Mönchengladbach

Attendance 28.500 
Referee Heinz Quindeau

   La hiérarchie des grands joueurs du monde n'est pas artificielle. Elle naît sur le terrain, face à un public qu'on ne trompe jamais sur les réalités du jeu. Elle se traduit par la beauté des gestes mais aussi par l'efficacité et par la conquête de trophées. Le bon peuple aime la victoire et n'a que pitié ou dérision pour les vaincus. Pelé, Beckenbauer, Cruyff n'auraient jamais été ce qu'ils sont ou ce qu'ils furent s'ils n'avaient donné à leurs clubs et à leur pays l'ivresse des buts marqués et la joie des coupes que l'on brandit à bout de bras. Kevin Keegan est de cette race de grands capitaines dont chaque décennie voit naître un, deux ou trois exemplaires à travers le monde. On les voit apparaître un jour, à dix-huit ans, sous le maillot national d'une sélection junior, ou au détour d'un match de Coupe d'Europe. Ils sont inconnus et pourtant, le public a un coup au cœur. I) a reconnu là un créateur, l'un de ces enfants du ciel qui portent en eux la rime du poète, la note joyeuse du musicien, le génie de la chose simple et si bien faite qu'on la croit naturelle. Le monde de la balle ronde leur appartient pour dix ans, jusqu'à ce que leurs jambes ne puissent plus exécuter ce que leur tête et leur instinct leur commandent de faire.

En 1979, le meilleur footballeur d'Europe s'appelle Kevin Keegan. Il a reçu le Ballon d'or de France-Football qui récompense le joueur numéro un du continent. Il vient d'être sacré champion d'Allemagne avec le Hambourg S.V. Et l'équipe d'Angleterre tourne autour de son génie avec un objectif avoué : la conquête de la Coupe du monde 1982 en Espagne. Keegan, que les Britanniques ont surnommé « Mighty Mouse » (la souris puissante de Walt Disney) n'appartient pas à une catégorie particulière de footballeurs, sinon qu'il possède au plus haut degré le flghting spirit (l'esprit de combat) cher à ses compatriotes. Il est unique, avec un jeu basé sur une extraordinaire vivacité de gestes, une détente explosive, la recherche constante du déséquilibre dans la défense adverse. Kopa, qui possédait la même taille à un centimètre près, s'imposait par des dribbles sautillants et des inspirations fulgurantes sous forme de passes. Cruyff était un phénomène d'accélérations. Keegan varie continuellement ses effets, tantôt dribbleur à la couverture de balle parfaite, tantôt meneur de jeu à la technique et à la vision irréprochables, tantôt attaquant de pointe où, en un jaillissement au sol, un bond aérien, il se transforme en irrésistible buteur. Kevin Keegan aurait pu rester jusqu'à la fin de sa vie sportive à Liverpool. Il avait sa gloire, sa chanson (« Celui qui marche sur l'eau»), son refrain («K.K.K.K., Kevin Keegan, King of thé Kop), sa maison et ses amis. 

 C'est le 30 mars 1976 que le déclic se produisit en lui. Liverpool allait jouer une dure demi-finale retour de Coupe européenne contre Johan Cruyff et ses compères. « Ébahi, je découvrais ces vestiaires dont la surface équivalait à elle seule à la totalité des installations d'entraînement de Liverpool à Melwood Drive. Je m'émerveillais aussi devant ce terrain magnifique autour duquel 85 000 spectateurs avaient pris place. Et je me disais : - Quel royaume du football ! Quand nous eûmes battu Barcelone 1-0, je me rendis compte que je n'étais pas comblé. Et l'annonce dans les journaux que Cruyff venait de renouveler son contrat à 10 000 livres (90 000 francs, neuf millions anciens) par semaine, ne pouvait atténuer ma jalousie. Pourquoi ne viserais-je pas directement au sommet, tant sur le plan financier que sur celui de la satisfaction personnelle ? D'autre part, j'avais atteint, en Angleterre, le point où l'impôt sur le revenu m'interdisait pratiquement toute ressource supplémentaire. Chez nous, un footballeur qui gagne 20 000 livres par an, en donne 9 000 au percepteur. Quel intérêt de vouloir en gagner plus, je vous le demande ? » Keegan annonça à l'été 1976 qu'il quitterait Liverpool un an plus tard. Ses amis, ses coéquipiers, ses dirigeants le comprirent. Pas les supporters d'Anfield Road qui, au lieu d'apprécier les derniers morceaux choisis du maître, entreprirent de le conspuer quand, par inadvertance, il manquait le bon usage d'un ballon : « Ils m'ont rendu service, se rappelle Keegan. Je croyais qu'ils étaient différents des autres, et je me suis aperçu qu'ils ne l'étaient pas. Qu'ils me considéraient comme leur chose, et que tout ce que je leur avais donné pendant six ans ne comptait pas. Cette incompréhension facilitait mon départ. »

 Pourtant, pendant six ans, le Liverpool de Keegan n'avait pas chômé en route, remportant trois titres de champion (1973, 1976,1977), une Coupe d'Angleterre (1974), deux Coupes de l'UEFA (1973,1976) et la grande Coupe d'Europe (1977). « Cette moisson n'était pas de mon seul fait mais enfin, j'y étais un peu pour quelque chose» dit en souriant Kevin. Le 3 juin 1977, Keegan se liait pour deux ans au Hambourg S.V., Liverpool recevant une indemnité de transfert de 500 000 livres (450 millions AF), la plus forte somme jamais versée, à l'époque, pour un footballeur britannique. Le club allemand venait de gagner la Coupe des Coupes. Son directeur technique, le Docteur Krohn, dit « le docteur-miracle », rêvait pour lui d'hégémonie, en Allemagne d'abord, en Europe ensuite. Krohn avait tout prévu, sauf que Keegan allait être rejeté par la communauté parce qu'il était étranger, parce qu'il était très bien payé, parce qu'il n'appartenait pas au clan. « Je pensais bien que je connaîtrais certaines difficultés d'adaptation, raconte Kevin, mais je ne pensais pas que je devrais lutter contre mes propres partenaires. Si Gunter Netzer n'était pas arrivé comme directeur sportif, trois mois avant la fin de la saison 1977-78, je serais parti.» À ce moment-là, Keegan regrettait-il Liverpool ? «Non, pas du tout. J'avais tout connu, tout gagné, à Anfield Road. Et aller toujours aux mêmes endroits, dans le même vestiaire, courir sur le même gazon, voir les mêmes têtes, me donnait la nausée. J'avais besoin de changer. » Netzer, dès sa nomination, a fait une promesse à Keegan : « Je vais bâtir une équipe autour de toi et ceux qui t'ont rejeté s'en iront.» Netzer, qui fut un grand joueur, et eut le loisir d'apprécier Kevin balle au pied (finale de Coupe U.E.F.A. Liverpool-M'gladbach), transfère Volkert, Keller, Steffenhagen. Et il engage Horst Hrubesch, un immense gaillard dont le jeu de tête rappelle celui de Toshack, l'homme qui s'entendait si bien avec Kevin. L'entraîneur yougoslave Zebec qui a succédé à Kloetzer, Gutendorf et Ôzcan (en moins d'un an) entreprend de donner un style à cet amalgame de joueurs dont plusieurs (Kargus, Buljan, Kaltz, Nogly, Magath, Keegan) sont des internationaux confirmés. Kevin s'est fait un ami du milieu de terrain Bertl et, avec lui, a appris à parler couramment l'allemand. 

 Les résultats ne se font pas attendre. Keegan et Hambourg brillent ensemble, attirent des spectateurs au stade, gagnent des matches. Keegan est élu meilleur joueur de l'année 1978 par l'ensemble des joueurs de la Bundesliga, et Ballon d'or européen par France-Football. Ses contrats publicitaires se multiplient ; on parle de sa venue au Real Madrid, à Barcelone, aux États-Unis, car son contrat avec Hambourg se termine en juin 1979. Son registre de joueur s'est également étendu. D'attaquant de pointe exclusif qu'il était à Liverpool, Keegan est devenu un véritable meneur de jeu à Hambourg. L'équipe allemande respire au rythme de son inspiration et de ses accélérations, ce qui n'empêche pas « Mighty Mouse » de marquer des buts : 17 en tout, neuf du pied droit, quatre du pied gauche et quatre de la tête. «J'aurais pu en marquer quelques-uns de plus, mais il faut en laisser à Hrubesch et aux autres » dit Kevin en riant. Le joueur anglais est devenu l'idole de Hambourg et du football allemand. On apprécie son jeu mais aussi sa bonne humeur, sa courtoisie, sa disponibilité constante. Ses choix aussi qui lui ont fait renoncer à une clause de son contrat selon laquelle il pouvait aller jouer aux États-Unis, pour les Washington Diplomats, pendant les trois mois d'été, cette deuxième activité lui rapportant 60000 livres, une petite fortune (54 millions AF). «C'était tentant, bien sûr, explique Keegan, mais cela m'aurait fait manquer les deux premiers tours de la Coupe d'Europe 1979-1980, en raison du délai de requalification. Il n'en était pas question. » Financièrement, Keegan n'est pas malheureux même s'il n'en est pas encore au niveau de Cruyff, lequel vient de signer aux Aztecs de Los Angeles un contrat assez fabuleux de près d'un milliard par an. Pour garder Kevin, Hambourg a fait un gros effort financier et offert à «Mighty Mouse» 1,3 million de marks (325 millions AF) par saison, somme sur laquelle l'intéressé paiera 30% d'impôts. On dit que le nouveau sponsor de Hambourg, le pétrolier B.P. (British Petroleum) participerait à ce financement, et offrirait d'autre part à Keegan un contrat publicitaire important pour tourner des films vantant sa marque...


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Bundesliga 1978 1979 Hamburg SV Bayern München

Round 34
9 June 1979
Volksparkstadion,
Hamburg

Attendance 61.500
Referee Rainer Waltert


  Lorsqu'on prononce le nom du Bayern de Munich, le public français, et particulièrement les supporters de Saint-Etienne, grincent des dents et évoquent un « mauvais » souvenir, pas si lointain. Le 12 mai 1976. à Glasgow, devant 56 000 personnes, dont les trois quarts avaient épousé la cause des Stéphanois (les Ecossais eux-mêmes s'étaient bardés de vert !), Roth, à la 57'' minute, poignardait la brillante équipe de Robert Herbin. 1 -0, le score en resta là, mais depuis, et devant des millions de téléspectateurs,  Il s'en passe des choses depuis qu'Uli Hoeness est arrivé au Bayern comme manager! Et il s'en est passé aussi beaucoup depuis que Franz Beckenbauer a quitté l'Allemagne pour aller exercer ses talents au Cosmos. Si l'on regarde de près les statistiques établies sur les clubs de la Bundesliga, on s'aperçoit que le Bayern de Munich est le club des records : trois victoires consécutives en Coupe des Champions, une en Coupe des Vainqueurs de Coupe (1967), quatre titres en Bundesliga, cinq coupes d'Allemagne ! Le Bayern est aussi le club qui a marqué le plus de buts en une saison : 101 en 71-72. Il compte toujours dans ses rangs le gardien qui a disputé le plus de matches de championnat : Sepp Maier (470 environ!) et a possédé le plus grand canonnier de tous les temps : Gerd Millier, l'homme qui a marqué 365 buts en championnat! L'Europe était à peine sortie du régne de l'Ajax d'Amsterdam que, déjà, elle devait s'habituer à celui d'un autre colosse du football européen, le Bayern de Munich de Franz Becken-bauer, le « Kaiser Franz ». Le Bayern. comme son prédécesseur hollandais, régna en maître sur l'Europe trois années de suite après avoir battu en finale successivement : l'Atletico de Madrid (sur deux matches : 1-1 et 4-0 en 74), Leeds (2-0 en 75 au Parc, au cours d'un match émaillé d'incidents), Saint-Etienne enfin (1 -0 à Glasgow en 76).

 En Bundesliga. le Bayern devait également affirmer sa suprématie face à un rival ambitieux, le Borussia de Mônchengladbach. Et puis, il y eut le départ du maître, Franz Beckenbauer. Le Cosmos et ses dollars, l'attrait du « soccer made in U.S.A. » eurent raison de la fidélité, jusque-là indestructible, du Kaizer à son club, à sa bonne ville de Munich. Le départ de Franz marqua alors le début du déclin des ours bavarois. Sans son copain de toujours, Gerd Millier commença à « dépérir », au point que « le gros » se vit bousculer par la nouvelle génération des « bombers », les Dieter Muller ou Dieter Hoeness. On sait ce qu'il advint de Gerd cette saison : après s'être « traîné » sur le terrain en début de championnat, écœuré par les critiques de ceux qui avaient été ses amis de la belle époque, encouragé par Franz, il décida lui aussi d'aller tenter sa chance aux Etats-Unis et s'en alla rejoindre d'autres monstres sacrés du football. Luis Cubillas et George Best à Fort-Lauderdale. Mais une chose lui restera longtemps en travers de la gorge : l'ingratitude du Bayern. En fait, c'est l'arrivée, ou plutôt le retour au club de Paul Breitner, qui a précipité son départ, en même temps que le Bayern était secoué par de multiples convulsions. Breitner est une forte tête, on le sait, et il adore jouer les meneurs, surtout lorsqu'il s'agit de contester. Le Bayern s'enfonçait depuis deux saisons. L'an dernier, il avait frisé la deuxième division. Cette saison, il encaissa quelques « cartons » mémorables comme il n'en avait jamais encaissés dans son histoire. La première « bagarre » éclata entre le clan des durs et l'entraîneur en place, le Hongrois Gyula Lorant, qui venait de Francfort et avait succédé à Dettmar Cramer. Breitner et les siens eurent la tête de Lorant, remplacé par un autre Hongrois. Pal Csernai. La seconde secousse, la plus violente, semble-t-il, fut provoquée par Wilhelm Neudccker. le président du club muni-chois qui annonça la venue l'an prochain de Max Merkel comme entraîneur. Neudecker fut mis en minorité par les joueurs et dut démissionner. Willi Hoffmann, l'une des plus grandes figures de l'état-major munichois, lui succéda alors, en même temps qu'Uli Hoeness, laissé libre par Nuremberg, devenait manager du club. Cet ensemble d'événements ont cependant contribué à sortir le Bayern de son trouble. Les succès refleurirent et l'on en compta même quelques tonitruants. Ainsi ce 7 à 1 infligé à Mônchengladbach au Bockelberg! Mais, là encore, cette victoire était une réaction d'orgueil de la part de certains joueurs munichois.

Uli Hoeness, en arrivant au Bayern. avait en effet décidé de faire venir la saison prochaine son frère Dieter, alors avant-centre de Stuttgart. Ce qui n'a pas eu l'air de plaire à Karl-Heinz Rummenigge, l'une des vedettes du club et l'un des grands espoirs du football allemand. Dieter Hoeness touchera, en effet, le même salaire que lui : 85 millions de centimes par an. On est assez chatouilleux là-dessus au Bayern. Alors. Rummenigge a décidé de frapper... sur le terrain. Face à M'Gladbach, il inscrivit trois buts et fit marquer les quatre autres! « Que Dieter en fasse autant! », dit-il alors. C'est sur le terrain aussi que les vieux grognards, Maier, Schwarzenbeck et autres Breitner, décidèrent de prouver qu'ils n'étaient pas « finis », comme certains le dirent. Ils y sont parvenus, en terminant quatrième d'un championnat qui s'annonçait assez mal, se qualifiant pour une Coupe d'Europe et achevant la compétition par une victoire 2-1 sur le terrain du champion, Hambourg! L'objectif consistant à revenir sur la scène européenne étant atteint, tout va se calmer en Bavière, après le dernier départ, celui de Jupp Kappelmann, la « grande gueule ». Outre Dieter Hoeness, dont Maier dit déjà qu'il est le plus grand avant-centre qu'ait connu la R.F.A., ont signé pour la prochaine saison : Wolfgang Kraus (de Francfort, 26 ans), Hans Weiner (Hertha Berlin, 23 ans) et le jeune attaquant de Brunswick Dremmler, 19 ans. Sur le papier, l'équipe pourrait avoir le visage suivant : Junghans Horsman. Schwarzenbeck. Weiner. Augenthaler - Durnberger. Oblak. Breitner, Rummenigge, Hoeness. Kraus. Une bien belle équipe!     

        
0 : 1 Wilhelm Reisinger 73. 1 : 1 Kevin Keegan 78. 1 : 2 Karl-Heinz Rummenigge 80. 
 Last Day, Hamburg Champion.

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